Fotografie

Es gibt Tage, da empfindet man die einfache Tatsache des Sehens
wie ein wahres Glück.
(Robert Doisneau, franz. Fotograf)

 

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Fotografie Spezial:

Conil de la Frontera - la escuela de la vida 

Conil de la Frontera


Es begann vor fast 30 Jahren, als mein damaliger Freund mir von einem wunderschönen weißen Dorf an einem traumhaften, schier unendlich langen Strand, an dem die Fischer ihren frischen Fang verkauften, berichtete.
Er erzählte von einem alten Turm, dem Torre Castilnovo, den er noch nie erreicht hat, weil niemand mit ihm den kleinen, bei Flut aber stark strömenden Rio Salado überqueren wollte.

Also machten wir uns 1990 gemeinsam auf den Weg nach Conil de la Frontera, überschritten den Rio Salado und am Torre Castilnovo fragte er mich, ob ich seine Frau werden wollte. Ein Bund fürs Leben miteinander und mit Conil. Im nächsten Jahr, also 2016, ist unsere Silberhochzeit. Wo unsere Reise dann hingeht, dürfte ja wohl allen klar sein.


 

Eine Reise an die Costa de la Luz zu gewinnen, wäre natürlich ein Traum!

Hier der Link zum Gewinnspiel:

http://www.strandgazette.com


 

Chiringuito am Playa Fontanilla


Conil ist eines der Pueblos Blancos in Andalusien. Ein kleines weißes Städtchen, das in sich gewachsen ist und dabei seine Ursprünglichkeit und Natürlichkeit bewahrt hat. Es sind im Laufe der Jahre zwar einige Hotels hinzu gekommen, aber trotzdem gibt es keine Bettenburgen und Betonbunker und keine Strandpromenade an der sich eine Bar an die andere reiht.

Am Abend und in der Nacht herrscht ein quirliges Treiben, mit Straßenmusikern, landestypischen Lokalen und Restaurants in schmalen, winkeligen Gassen und auf kleinen beschaulichen Plätzen.

Und am Tag kann man den Traumstrand genießen. Von Fuente del Gallo bis zum Rio Salado, also vor dem Städtchen Conil drubbelt es sich ein wenig, insbesondere an den Wochenenden.

Aber gleich hinter dem Rio, über den inzwischen eine Brücke geht, ist es wesentlich ruhiger und für uns fängt genau hier der Urlaub an.

Das Meeresrauschen und der Wind in den Ohren und ansonsten kaum ein Mensch weit und breit, einfach nur Ruhe und Entspannung. . . .

Unser Strandweg führt uns mindestens bis zum Torre Vigía El Palmar. Wir sind aber auch schon am Strand entlang bis Faro de Trafalgar gelaufen - ca. 15 km - den größten Teil des Weges ohne große Menschenmengen.

Dies ist sicherlich für uns der wesentliche Grund, warum wir immer wieder speziell nach Conil de la Frontera zurückkommen.

Aber Andalusien hat noch sehr viel mehr zu bieten.

 

Vejer de la Frontera


So sind die weißen Dörfer wie Arcos de la Frontera, Vejer und Ronda unbedingt eine Reise wert. Cadiz und Jerez, Tarifa, Medina Sidonia, Bolonia sind für uns immer wieder lohnende Ausflugsziele. 

Ronda - Puente Nuevo


Eine Fahrt durch den Parque Natural Sierra de Grazalema bietet eine atemberaubende landschaftliche Kulisse.

Und last but not least ist es die andalusische Lebensart - besonders in Conil de la Frontera, die uns bindet. So ursprünglich und natürlich wie die Stadt sind auch die Menschen, die dort leben und so natürlich darf man sein.

Im Laufe der Jahre haben wir auch ganz andere Regionen besucht, überall nette Urlaubsdomizile und immer ein durchaus schöner Urlaub - aber keiner dieser Orte kommt an Conil heran, auch wenn schon seit langem keine Fische mehr am Strand verkauft werden und aus dem Dorf eine kleine Stadt geworden ist.
Inzwischen suchen wir gar nicht mehr nach anderen Urlaubszielen, sondern buchen direkt Conil.


 

Diashow Andalusien

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